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Dec 25, 2023

Korea und die EU entwickeln gemeinsam große Flüssigwasserstoff-Ladetanks

Veröffentlicht am 8. Juni 2023 um 17:29 Uhr von The Maritime Executive

HD Korea Shipbuilding & Marine Engineering beteiligt sich an einem einzigartigen Forschungsprojekt, an dem sowohl der südkoreanische Schiffbauer als auch führende europäische Institutionen beteiligt sind und an den ersten großen Wasserstoff-Ladetanks arbeiten werden. Es ist Teil eines Abkommens zwischen der Europäischen Union und Südkorea, das darauf abzielt, die Beteiligung an der Forschung im Bereich neuer Technologien zu erhöhen und die Bemühungen zu koordinieren.

Das Forschungsprojekt wurde vom EU-Programm Horizon Europe ausgewählt, das die Entwicklung innovativer Technologien unterstützen soll. Hyundai betont außerdem, dass es sich über sein neu eröffnetes HD European Research Center beteiligt, das in Deutschland eröffnet wurde.

Der Schiffbauer möchte seine Erfahrung als weltweit führender Hersteller großer Gastankschiffe ausbauen. HD hebt seine gesammelte Designerfahrung hervor, da das Unternehmen die meisten Aufträge für Gastanker gewonnen hat, und seinen aktuellen großen Auftragsbestand in diesem Sektor.

Einheiten des südkoreanischen Unternehmens haben bereits an verschiedenen Elementen des Tankdesigns gearbeitet, die sie im Rahmen der Bemühungen für den Wasserstofftank erweitern wollen. Heute hat das Nor-Shipping Korean Register (KR) eine grundsätzliche Genehmigung (AIP) für eine neue Art von Tankform erteilt, die von HD Hyundai Heavy Industries entwickelt wurde, um die Sicherheit und Produktivität verschiedener Flüssiggase und Kraftstoffe zu verbessern. Die neue Tankform soll das Problem des Schwappens angehen, das sich auf den Transport von Flüssiggasen wie LNG auswirkt. HD HHI berichtet, dass es die Form des Flüssiggastanks erfolgreich optimiert hat, wodurch der Schwappeffekt effektiv reduziert und die Stabilität des Schiffes verbessert wurde. Sie planen, die Anwendung der neuen Tanks auf verschiedene Flüssiggastransporter und Antriebsschiffe auszuweiten.

Das neue Forschungskonsortium, an dem südkoreanische und europäische Institutionen beteiligt sind, will einen 160.000 Kubikmeter großen Ladetank für verflüssigten Wasserstoff entwickeln. Sie gehen davon aus, in den nächsten vier Jahren insgesamt zehn Millionen Euro in die Forschung zu investieren.

Das Konsortium besteht aus insgesamt 14 Organisationen. Neben der globalen Klassifikationsgesellschaft ABS werden auch Ingenieurunternehmen wie HYDRUS und TWI sowie führende Institutionen mit anerkannten Kompetenzen in Design, Produktion, Leistung und Risikobewertung, darunter die Technische Universität Dresden und die Technische Universität Athen, teilnehmen dieser Aufwand.

Die Entwicklung des Großtanks wird ihrer Meinung nach eine entscheidende Rolle spielen, da weiterhin Anstrengungen unternommen werden, Wasserstoff als führende alternative Energiequelle zu entwickeln. Der Schiffbauer glaubt, dass dieses Forschungsprojekt dazu beitragen kann, die globalen Standards zu etablieren, die für die Entwicklung des Wasserstoffökosystems erforderlich sind.

Unabhängig von dieser neuen Forschungsanstrengung betont HD Korea Shipbuilding & Marine Engineering, dass es im vergangenen September auch die DNV-Klassifizierungszertifizierung für ein Wasserstoffträgersystem mit dem Himsen-Motor erhalten hat. Es ist geplant, bis 2025 einen vollständigen Wasserstoffmotor zu entwickeln und so ein Wasserstoff-Ökosystem aufzubauen.

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